Tja, mein Blog ist seit mittlerweile einer Woche komplett auf Facebook geblockt (Hier mein Artikel dazu). Gründe werden nicht genannt, WordPress schreibt mir, es handele sich um einen Fehler mit Facebooks Filtereinstellungen. Und Facebook zu erreichen ist in etwa so schwer, wie mit einer Beschwerde zu Gott durchzudringen. Zum Glück kommt der Großteil meines Traffics sowieso nicht über fb, sondern über andere Blogs (freue mich über weitere Verlinkungen, jetzt mehr denn je).
Hier endlich mal wieder eine Blogschau:

Die wiederentdeckten Erzählungen von Kathleen Collins waren auf vielen Blogs Thema. Klingt spannend. Zuerst entdeckt bei Zeilensprünge. Ebenfalls dazu: Schiefgelesen.
Dort wird auch das großartige Meister und Margarita von Michail Bulgakow thematisiert, zu dem ich auch meinen eigenen Essay ans Herz legen möchte.

Der Kaffeehaussitzer stellt Die Rechte Hand des Schlafes von john-wray als eine faszinierende Entdeckung vor.

Über Käsetoast schreibt Fraggle im Reißwolfblog. Käsetoast… dass es da um DSA gehen muss, war mit der Überschrift klar. Als mehrfach-Durchspieler der Nordlandtrilogie habe ich leider bis heute keinen DSA-Roman gefunden, der mich wirklich überzeugt. Aber Empfehlungen werden immer entgegengenommen. Die Welt gäbe starke Literatur durchaus her.

Lesestunden erinnert an die Novellen von Stefan Zweig und Notizhefte wirft einen Blick auf Romantitel.

Im Buchklub von 54 Books ist Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt von Maya Angelou Thema. Entsprechend wird auch dieses Buch auf zahlreichen Blogs besprochen und ist definitiv einen Blick wert.

Weitere Texte dazu:

Zeichenundzeiten

Kulturgeschwaetz

masuko13

Döblins 1918-Trilogie müsste ich auch irgendwann noch lesen. Der haftet das Vorurteil an, im Gegensatz zu Berlin Alexanderplatz trocken und schwer lesbar zu sein. Lenariess setzt dem etwas entgegen.
Und wo wir gerade dabei sind: Von einem ausgreifenden Döblin-Projekt berichtet lectorinfabula

Bersarin setzt sich detailreich mit der Serie Holocaust und besonders deren Rezeption in Deutschland auseinander. Ebenfalls dort: Don Delillo mit Null K

Ein wunderschön illustriertes Buch über Frida Kahlo präsentiert Lesen in vollen Zügen. Ebenfalls dort: Das illustriertes Sachbuch Weltentdecker von Jonathan Litton.

Thomas Bernard ist im Februar vor über 30 Jahren gestorben. Zu diesem Anlass berichtete Klappentexterin über eine Werksausgaben sowie ein besonderes Buch über den Autor, an den man sich als Grantler erinnert, der aber [mein Zusatz] doch viel eher für seine in der deutschen Sprache einzigartige Musikalität zu loben wäre. Und gemeint ist damit nicht Hübsch-Schreiberei, sondern eine besondere Konsequenz in Textkomposition und Satzbau.
Ebenfalls über Thomas Bernhard schreibt wiederum Bersarin.

Als sprachlich herausragenden Text stellt Literaturleuchtet Aus den Winterarchiven von Merethe Linstrom vor.

Zum Schluss: Bouvardpecuchet bespricht mit Wiesenstein einen Roman, der um den deutschsprachigen Naturalismus im NS und besonders Gerhard Hauptmann kreist, Klingt lesenswert.