Sören Heim - Lyrik und Prosa

Website des Schriftstellers Sören Heim

Die Anfänge. Arbeit vs. Inspiration

Die ältesten meiner noch auffindbaren lyrischen Texte stammen aus der Schulzeit, etwa aus den Jahren 2000-2004. Der Großteil sind ellenlange Reimereien, die im Unterricht entstanden sind, teils Zeile für Zeile mit Freunden gedichtet. Das wenigste davon ist noch präsentabel. Hier einige kürzere Gedichte aus dieser Zeit, einige eher amüsant, einige eher nachdenklich. Ich denke es lässt sich daran gute illustrieren, wie wenig es in der Literatur auf die sogenannte Inspiration ankommt, und wie sehr man sich stilistische Mittel, kompositorische Verfahrensweisen und auch das Gespür dafür, wie heftig man die Grenzen des Etablierten überreizen kann, erarbeiten muss. Man vergleiche nur einmal mit den hier gelesenen Texten.

Vater Rhein

Dort unten fließt der Vater Rhein
Er fließt ins weite Meer
Einst sprang dort mein Vater rein
Und ich vermiss ihn sehr

Was neues vom Vater

In Bayern liegt der Bodensee
Dort bin ich jedes Jahr
Und wenn ich bis zum Boden seh
Liegt auch mein Vater da…

Ferienzeit

Meer
Freiheit, Atemluft
der leichten Brise süßer Duft
der mir in der Nase brennt
es stinkt, wie mans landläufig nennt
ich machte diese weite Reise
so ne Scheiße
für
den gestank der sogenannten, weit bekannten
Kot d´Azur

Leere

Eine Kneipe
Verrauchte Plätze
Leere Sätze
Bei nem Bier
Mit ein paar Kumpels bin ich hier

Einer geht
Mit leerem Blick
An die Theke
Um nichts zu machen
Kommt zurück
Holt seine Sachen
Zum Abschied ein paar leere Worte
Ich sah schon tausend von der Sorte…

Ein andrer ist heut nicht gekommen
Sein Stuhl
-leer-
der rechts von mir fragt ganz benommen
-wer-
bestellt die nächste Runde
die Uhr schlägt zur vollen Stunde
Mein Krug ist auch schon wieder leer
Ich sag belanglos so daher
„Ich glaub für heut kann ich nicht mehr“
zum Abschied ein paar leere Worte
bin auch einer von der Sorte

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