Nebst einem Hinweis auf eine ältere Kolumne gibt’s heut mal wieder meine Blogschau im Schnelldurchlauf:

„Auf der anderen Seite stellt sich durch den familiären Perspektivwechsel intensiver die Frage nach dem „Warum?“ all der postmodernen Tricks und Spielereien, die zumindest von einem Teil des literaturkritischen Establishments mittlerweile mit derselben Selbstverständlichkeit hingenommen werden wie einst das restlose sich Fügen aller Handlungselemente in die elegante Lösung des Krimi. Und das ist schlecht, denn so wird aus künstlerischen Konsequenzen, die aus spezifischen historischen Situationen gezogen, nein, erarbeitet wurden, ein Ismus. Also ein geschlossenes bis tautologisches System, das nach dem Prinzip verfährt „ weil das schon immer so iss, muss das jetzt auch weiter so“.“

Blogschau mit Stefan Mesch und Mainstream-Comics hin, Lesen macht glücklich im Interview mit Schriftsteller Hannes Koehler, und Zeilensprünge mit Den Kern schluckt man nicht. Des Weiteren: Bingereader reist Ddurch Orwells London, Ricys Reading Corner erstellt einen Leitfaden zum Serienschauen, crimenoir liest 64 von Hideo Yokoyama und Brit Lit Scout den Orientexpress

Literatur leuchtet beleuchtet den Lyrikband bewegliche berge des isländischen Dichters Sjón, 54books stellt eine „(tendenziöse) These zur Literaturkritik“ auf und Feiner Reiner Buchstoff formuliert „tendenziöse Gedanken über Pop-Kultur“. Bei Schiefgelesens lernen wir einen lange vergessenen, nun neu aufgelegten Roman aus dem Berlin der zwanziger Jahre kennen.

Außerdem: Ein krasser Programmierer hat das erste Level von Quake3 für den 16 Megahertz Atari Falcon von 1994 nachgebaut.

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