Gut lesen, gut schreiben…

Dass Salman Rushdie schreiben kann, wie er schreibt, verwundert weniger, wenn man ihn einmal lesen gehört hat. Rushdie las unter anderem das Hörbuch zu Fury selbst ein, und das nicht schlechter, als es mancher professionelle Hörbuchsprecher macht. Und wenn man lesen kann ist schreiben eigentlich einfach: Man liest sich den eigenen Text immer wieder vor, und streicht alles, was scheiße klingt. Auch das im Gegensatz zu manchem anderen Werk des Autors hervorragende Zwei Herren am Strand von Michael Köhlmeier muss so entstanden sein.

Natürlich können große Vorleser immer noch schlechte Texte produzieren – das liegt dann eben daran, dass sie veröffentlichen, wenn sie noch immer scheiße klingen. Aber warum zB Günter Grass als Autor so schrecklich unverdaulich ist erklärt sich jedem, der ihn einmal lesen gehört hat…

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