Hymn to Proserpine, von Algernon Charles Swinburne ist vielleicht eines der sprachlich und klanglich dichtesten Kunstwerke der englischen Literatur. Im Gedicht wird der Untergang eines Zeitalters, einer Gesellschaft, eines Denk- und Glaubenssystems beklagt, dabei kann das Vergangene sinnbildlich für das Spätere stehen, dafür also dass der moderne Rationalismus das Christentum zerfresse wie das Christentum die Ordnung des römischen Olymp.
Bei dieser Übersetzung handelt es sich um die erste überhaupt mir bekannte in deutscher Sprache. Es ist allerdings möglich, dass eine weitere Übersetzung durch Rudolf Borchardt vorliegt.

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