Auf Zeit.de

Aus einem Artikel, an dem ich gerade arbeite:

“ (…) Tatsächlich vereint Wagner wie lange vor ihm kein deutschsprachiger Dichter mehr die absolute, auch formale, Versenkung in den Gegenstand seiner Dichtung mit einer Sprödheit, die sich aller Süße verweigert. Und eben das lässt sich auch über den Stefan George des Herrn der Insel sagen. Wo dessen Ästhetizismus Welt in sich aufnimmt und umformt, entsteht Bleibendes. Wo er sich, ob romantisierend, oder weltanschaulich predigend, über die Welt erhebt, entsteht im besten Falle süßlich angenehmes, im schlimmsten Texte wie „Mit den frauen fremder Ordnung““

Gedichte von Wagner auf Lyrikline

Advertisements